In der Nacht zum Montag kam es in der Ortslage Gummeroth zu einem schweren Brandereignis. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Zunächst musste davon ausgegangen werden, dass sich noch eine Person im Gebäude befand.
Aufgrund der massiven Brandausbreitung war ein Innenangriff durch Atemschutztrupps zunächst nicht möglich. Die Feuerwehr leitete daher einen umfassenden Löschangriff von außen ein – unter anderem über mehrere Strahlrohre sowie über die Drehleiter. Im weiteren Verlauf konnte die zunächst vermisste Person von außen im Gebäude gesichtet werden. Für sie kam jede Hilfe zu spät.
Zurzeit laufen weiterhin Nachlöscharbeiten. Ein Fachberater des Technischen Hilfswerks wurde zur Beurteilung der Gebäudestatik hinzugezogen.
Im Einsatz sind rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gummersbach, darunter die Löschgruppe Gummeroth, der Löschzug Hülsbach, die Löschgruppe Strombach-Lobscheid, die Löschgruppe Windhagen, der ELW 1 der Löschgruppe Niederseßmar, der Löschzug Stadt sowie die hauptamtliche Wachabteilung. Der Einsatz wird sich nach aktuellem Stand noch bis in die Vormittagsstunden hinziehen.
Die Ortslage Gummeroth ist während der Löscharbeiten voll gesperrt.
