Brand 2 Gebäude [B2-G]

Niederseßmar

07.04.2025 | 20:28 Uhr
Meldebild: Garagenbrand

Einheiten/Kräfte

Die Feuerwehr Gummersbach wurde am gestrigen Abend zu einem Brandeinsatz im Stadtteil Niederseßmar alarmiert. Anrufer hatten der Feuer- und Rettungsleitstelle des Oberbergischen Kreises einen Brand in einer Garage gemeldet. Diese Lage bestätigte sich für die alarmierten Einsatzkräfte bereits auf der Anfahrt, da in Teilen der Ortslage eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar war.

Bei der Erkundung konnte festgestellt werden, dass es in einem rückwärtigen Raum einer als Lager genutzten Garage zu einem Brand gekommen war. Die Feuerwehr setzte einen Trupp unter schwerem Atemschutz ein, der den Brand mit einem C-Rohr zügig unter Kontrolle brachte und anschließend löschte. Nach den Löscharbeiten wurde das Gebäude umfassend mit einer Wärmebildkamera auf eine mögliche Brandausbreitung und versteckte Glutnester kontrolliert. Das Ergebnis war negativ. Zur Sicherheit wurde, aufgrund der enormen Brandlasten, die in der Garage vorhanden waren, ein Teil des Inhalts durch die Feuerwehr beräumt, um jegliche weitere Gefahr ausschließen zu können. Nach Abschluss dieser Maßnahmen wurde die Einsatzstelle mit der Auflage einer Nachkontrolle an den Eigentümer übergeben, und die Feuerwehr konnte den Einsatz beenden.

Knapp drei Stunden später erlebten die bereits zuvor alarmierten Einsatzkräfte ein Déjà-vu. Sie wurden erneut zur selben Einsatzstelle alarmiert. Diesmal wies ein starker Feuerschein den Einsatzkräften den Weg. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass diesmal der Dachstuhl der zuvor gelöschten Garage in Brand stand. Dieser wurde als Taubenschlag genutzt und war, ebenso wie die Garage, als Lager mit erheblichen Brandlasten ausgestattet. Umgehend ging die Feuerwehr Gummersbach mit mehreren Atemschutztrupps und handgeführten Strahlrohren zur Riegelstellung und Brandbekämpfung vor. Die eingeleiteten Maßnahmen zeigten schnell Wirkung, sodass eine Gefahr für das unmittelbar angrenzende Wohnhaus ausgeschlossen werden konnte. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht worden war, musste der Boden der Garage in mühevoller Handarbeit unter Atemschutz ausgeräumt sowie Bauteile geöffnet werden, um versteckte Glutnester ausschließen zu können. Hierbei wurde erneut eine Wärmebildkamera eingesetzt. Nach Abschluss dieser Maßnahme wurde der Dachboden, um ein erneutes Wiederaufflammen auszuschließen, mit Löschschaum abgedeckt. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft an den Standorten konnten die Einsatzkräfte den Einsatz nach über drei Stunden beenden.


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