21.01.2026 | 14:52 Uhr
Meldebild: Bombenfund
Einheiten/Kräfte
- A-Dienst
- B-Dienst
- ELW 1
- Löschgruppe Derschlag
- Löschgruppe Hesselbach
- Löschgruppe Niederseßmar
- Polizei
- Rettungsdienst
Bombenfund in Gummersbach
Am frühen Nachmittag des 21.01.2026 wurden im Rahmen von Sondierungsarbeiten zu einem Flurbereinigungsverfahren zwei Bomben in einem Waldgebiet zwischen Bernberg und Niederseßmar entdeckt. Nach der Freilegung der ersten Bombe stellte sich heraus, dass von ihr keine Gefahr mehr ausging, da lediglich Fragmente vorhanden waren. Bei dem zweiten Fund handelte es sich um eine 5-Pfund-Fliegerbombe. Nach Einschätzung des Kampfmittelräumdienstes aus Köln war eine Entschärfung noch am selben Tag zwingend erforderlich.
Aus diesem Grund wurde der Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Gummersbach einberufen und die Evakuierung von 79 Gebäuden in den Straßen An der Schüttenhöhe, Dörnenstraße und Zum Silbersiefen angeordnet. Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes sowie der Feuerwehr Gummersbach suchten die betroffenen Straßen auf und informierten die Bewohnerinnen und Bewohner persönlich an jedem Gebäude. Ein Teil der Evakuierten kam bei Freunden oder Verwandten unter, für weitere Personen wurde eine Notunterkunft in der Eugen-Haas-Halle eingerichtet. Dort erfolgte die Betreuung und Versorgung durch das Deutsche Rote Kreuz und den Ordnungsdienst. Bei Bedarf übernahm die Feuerwehr den Transport zur Notunterkunft.
Der Leiter der Feuerwehr, Frank Raupach, sowie Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit machten sich im Laufe des Abends sowohl an der Einsatzstelle als auch im Bereitstellungsraum in Niederseßmar sowie in der Eugen-Haas-Halle ein Bild von der Lage.
Gegen 20:55 Uhr konnte die Bombe durch den Kampfmittelräumdienst erfolgreich entschärft werden. Anschließend durften die Bewohnerinnen und Bewohner sicher in ihre Wohnhäuser zurückkehren.
Ein besonderer Dank der Feuerwehr Gummersbach gilt den Gewerbetreibenden Blue Mama und Mike’s BikerShop, die die Einsatzkräfte während des rund sechsstündigen Einsatzes mit Speisen, Getränken, Strom sowie der Nutzung ihrer Sanitäranlagen unterstützten.
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