Gummersbacher Feuerwehr unterstützte beim Waldbrand im Hürtgenwald

Seit dem Freitagnachmittag, bis in den Samstagabend hinein haben auch Einsatzkräfte der Gummersbacher Feuerwehr beim großen Waldbrand im Hürtgenwald (Kreis Düren) unterstützt. Der Einsatz erfolgte im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe, in welchem Kräfte der Feuerwehr Gummersbach, in die Bereitschaft V, der Bez. Reg. Köln eingebunden sind. Die Bereitschaft V besteht aus insgesamt 4 Löschzügen, einem Logistikzug sowie Kräften der Hilfsorganisationen (DRK und MHD) welche den Sanitätsdienstlichen- und Versorgungstechnischen Teil abbilden. Die Kräfte der Bereitschaft V bilden sich aus Personal, aus den Gebietskörperschaften des Oberbergischen Kreis, des Rheinisch Bergischen Kreis sowie der Stadt Leverkusen.

Die Bereitschaft V wurde am Freitagabend zur Verteidigung der evakuierten Ortschaft Gay in der Gemeinde Hürtgenwald eingesetzt. In mehreren Einsatzabschnitten wurden Riegelstellungen zum Schutz der Ortschaft eingerichtet sowie die direkte Brandbekämpfung in der Nacht eingeleitet. Insbesondere in der Nacht stellt sich die Lage als sehr dynamisch da. Durch die Einsatzkräfte konnten jedoch alle Riegelstellungen gehalten werde. Am frühen Morgen des Samstag wurde die abgekämpften Kräfte der Bereitschaft V durch frisches Personal ausgetauscht. Durch diese wurde die Riegelstellung weiter ausgebaut und die unmittelbare Brandbekämpfung, mit Luftunterstützung intensiviert. Diese Maßnahmen waren soweit von Erfolg gekrönt, dass der Ablösung durch die Feuerwehr Köln am Samstagabend Einsatzabschnitte übergeben werden konnten, bei welchen lediglich umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich waren.

Durch den 24-stündigen Einsatz der Bereitschaft V konnte maßgeblich an der Verteidigung, dem Schutz und der Rettung der Ortschaft Gay beigetragen werden. So dass die Einsatzkräfte mit einem guten Gefühl gegen 20 Uhr den Heimweg antreten konnten.

Durch die Gummersbacher Feuerwehr wurde eine Führungskomponente (ELW), ein  Tanklöschfahrzeug sowie ein Löschgruppenfahrzeug samt Personal gestellt. Die Einsatzkräfte rekrutierten sich aus den Löschzügen Stadt und Dieringhausen sowie aus den Löschgruppen Niederseßmar und Hunstig.

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