Rund 105 Feuerwehrfrauen und -männer aus Gummersbach haben an insgesamt neun Übungstagen an einer intensiven Atemschutz-Heißausbildung im Brandcontainer in Niederseßmar teilgenommen. Zusätzlich nutzten auch Einsatzkräfte aus Lindlar, Marienheide und Wiehl die Anlage an weiteren sechs Übungstagen.
Ziel der Ausbildung war es, Einsatzsituationen unter realistischen Bedingungen zu trainieren und wichtige Erfahrungen für Einsätze unter extremer Hitze zu sammeln. Die gasbetriebene Anlage gehört dem Kreisfeuerwehrverband Ahrweiler, wurde von der Firma HeatWave gebaut und besteht aus einem 20-Fuß-Container mit großer Feuerstelle und Flash-Over-Einrichtung.
Die Ausbildung begann mit einem rund 25 Meter langen Kriechparcours aus Paletten, der teilweise getunnelt und verraucht war. Hier stand insbesondere das sichere Schlauchhandling unter beengten und erschwerten Bedingungen im Mittelpunkt. Anschließend wurde die gewaltsame Türöffnung mit dem Halligan-Tool trainiert.
Im Brandcontainer warteten schließlich verschiedene realitätsnahe Einsatzszenarien: Menschenrettung einer Übungspuppe, Brandbekämpfung und die Bergung einer Übungs-Gasflasche aus dem Brandraum.
Die intensive Heißausbildung vermittelt wertvolle praktische Erfahrungen und stärkt die Handlungssicherheit unserer Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger für den Einsatz unter extremen Bedingungen.
Ein besonderer Dank gilt dem Ausbilder-Team für die intensive Vorbereitung und Durchführung:
Stephan Küpper · Florian Heinrich · Stefan Schulte · David Kuhna · Tim Hartmann · Lukas Unterharnscheidt · Alexander Berges · Sören Ruland · Philipp Genge · Joachim Löwing
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