18.04.2026 | 19:07 Uhr
Meldebild: B3G -> B4G · Wohnhausbrand
Einheiten/Kräfte
- A-Dienst
- B-Dienst
- Drohnenstaffel OBK
- ELW 1
- Energieversorger
- Löschgruppe Brunohl
- Löschgruppe Hunstig
- Löschgruppe Niederseßmar
- Löschgruppe Windhagen
- Löschzug Dieringhausen
- Löschzug Stadt
- Polizei
- Rettungsdienst
- Wachabteilung Feuerwache
Am Samstagabend, den 18. April 2026, wurde die Feuerwehr Gummersbach um 19:07 Uhr in den Ortsteil Dieringhausen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar, sodass das Einsatzstichwort frühzeitig auf „B4G“ erhöht wurde.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein leerstehendes Fachwerkhaus an der Ecke Burgbergstraße / Hohler Straße bereits in weiten Teilen in Flammen. Das Feuer war im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte sich rasch bis in den Dachstuhl ausgebreitet. Aufgrund der intensiven Brandentwicklung sowie der baulichen Gegebenheiten wurde umgehend ein umfassender Löschangriff eingeleitet.
Unter der Einsatzleitung von Lars Hohmuth gingen mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Diese erfolgte überwiegend von außen mit mehreren Strahlrohren. Zusätzlich wurden zwei Drehleitern eingesetzt, um das Feuer auch aus der Höhe effektiv zu bekämpfen.
Das Gebäude war stark vermüllt und bereits vor dem Brand unbewohnbar. Aufgrund der hohen Brandlast sowie der akuten Einsturzgefahr gestalteten sich die Löscharbeiten aufwendig. Nach etwa einer Stunde konnte ein deutlicher Löscherfolg erzielt werden.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes durchsuchten speziell geschulte und mit Atemschutzgeräten ausgestattete Kräfte des THW aus Gummersbach, Waldbröl und Bergneustadt das Gebäude nach einer vermissten Person. Es stellte sich jedoch heraus, dass sich der Gesuchte nicht im Gebäude befunden hatte. Durch die massive Beschädigung infolge des Brandes musste das Gebäude im Laufe der Nacht mit einem Bagger abgerissen werden. Hierzu wurde zusätzlich das THW aus Olpe hinzugezogen. Der Einsatz konnte schließlich gegen 04:15 Uhr beendet werden.
Im Einsatz waren neben den hauptamtlichen Kräften die Einheiten Dieringhausen, Hunstig Brunohl, Stadt, Niederseßmar, Drohnenstaffel OBK und die Kreisreserve Atemschutz,
Unterstützt wurden die Maßnahmen durch Kräfte der Feuerwehr Wiehl, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sowie des Technischen Hilfswerks (THW) mit den Ortsverbänden Gummersbach, Bergneustadt, Waldbröl und Olpe. Insgesamt waren über 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Der Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises stand vorsorglich bereit, musste jedoch nicht tätig werden. Während des Einsatzes stellten die Löschgruppe Windhagen sowie verbleibende Kräfte des Löschzugs Stadt den Grundschutz im westlichen Stadtgebiet sicher.
Die Feuerwehr Gummersbach bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit, insbesondere bei den Kräften der Feuerwehr Wiehl, des THW und des Deutschen Roten Kreuzes.
Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.
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