đź—“ 03.11.2026 | 00:07 Uhr
đź–¨ ausgelöster Co Melder – Person eingeklemmt unter LKW
📍 Dieringhausen
🚒 Einheiten/Kräfte
– B-Dienst
– Löschgruppe Hunstig
– Löschzug Dieringhausen
– Polizei
– Rettungsdienst
– Wachabteilung Feuerwache
Ausgelöster CO-Melder führt zu Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst in Dieringhausen
Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Gummersbach um 7:26 Uhr mit der hauptamtlichen Wachabteilung und dem Löschzug Dieringhausen unter dem Einsatzstichwort „GAS 1“ in die Dieringhauser Straße alarmiert.
Zuvor war eine Besatzung des Rettungsdienstes des Oberbergischen Kreises zu einem medizinischen Notfall in einem Wohn- und Geschäftshaus gerufen worden. Während des Einsatzes löste ein CO-Warngerät aus, das die Rettungsdienstmitarbeiter an ihrer Einsatzkleidung mitführen. Dies deutete auf eine mögliche erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration in der Umgebungsluft hin und führte zur Nachalarmierung der Feuerwehr.
Da sich in dem betroffenen Gebäude mehrere Wohnungen befanden und insgesamt zwölf Personen als möglicherweise betroffen galten, musste der Rettungsdienst von einer größeren Schadenslage ausgehen. Daraufhin wurde das Einsatzstichwort auf „MANV 10“ (Massenanfall von Verletzten) erhöht und weitere Rettungskräfte zur Einsatzstelle alarmiert.
Insgesamt kamen fünf Rettungswagen und drei Notarzteinsatzfahrzeuge zum Einsatz. Zusätzlich wurden Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, der Malteser, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst sowie weitere Führungskräfte des Rettungsdienstes hinzugezogen.
Die Feuerwehr kontrollierte unter Atemschutz sämtliche Wohnungen des Gebäudes auf mögliche Kohlenmonoxidkonzentrationen. Während der Maßnahmen wurden die betroffenen Bewohner vorübergehend in einem zufällig vor Ort befindlichen Linienbus untergebracht und dort durch die Einsatzkräfte betreut.
Insgesamt wurden zwölf Personen durch den Rettungsdienst untersucht und betreut. Sieben von ihnen wurden zur weiteren medizinischen Abklärung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
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Noch während der Abschlussphase des Einsatzes in der Dieringhauser Straße wurden Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem weiteren schweren Einsatz nach Dieringhausen alarmiert. In einem dortigen Industriebetrieb war eine Person unter einem Lastkraftwagen eingeklemmt worden.
Neben dem erneut alarmierten Löschzug Dieringhausen wurde auch die Löschgruppe Hunstig zur Einsatzstelle entsandt. Die hauptamtliche Wachabteilung, die sich gerade auf dem Rückweg vom vorherigen Einsatz befand, konnte nahezu zeitgleich mit dem Rettungsdienst an der Einsatzstelle eintreffen.
Bei der ersten Erkundung stellte sich heraus, dass eine Person unter einem Lkw eingeklemmt war und bereits reanimiert werden musste. Mitarbeiter des Betriebes hatten zuvor versucht, das Fahrzeug mithilfe von zwei Gabelstaplern anzuheben, um die eingeklemmte Person zu befreien.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr setzten einen hydraulischen Rettungszylinder ein, mit dem der Lkw kontrolliert angehoben und die Person schließlich aus ihrer Zwangslage befreit werden konnte.
Anschließend wurde die schwer verletzte Person zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Aufgrund der Schwere der Verletzungen erfolgte im weiteren Verlauf der Transport mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Köln-Merheim.
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